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CHIO Aachen - Was war los beim Weltfest des Pferdesports

CHIO Aachen - Was war los beim Weltfest des Pferdesports

Vom 13. - 22.07.17 fand in Aachen das Concours Hippique International Officiel (CHIO) statt. Beim seit 1924 jährlich stattfindenden, selbsternannten Weltfest des Pferdesports war auch diesmal wieder viel geboten.

In den Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Voltigieren und Vierspänner-Fahren, traten auch in diesem Jahr wieder die besten und erfolgreichsten Pferdesportler der Welt gegeneinander an.

Voltigieren Foto Michael Strauch Quelle: CHIO Aachen Voltigieren Foto: Michael Strauch Quelle: CHIO Aachen

Voltigieren

Das erste Wochenende stand ganz im Zeichen des Voltigierens, gesponsert von der Sparkasse wurden die verschiedensten Einzel und Gruppenwertungen ausgetragen. Den Nationenpreis konnten die deutschen Voltigierer gelich doppelt für sich entscheiden. Team Germany II vom RSV Neuss Grimlinghausen konnte die Prüfung mit knappem Vorsprung vor Team Germany I vom NORKA VV Köln-Dünnwald für sich entscheiden. Die italienischen Voltigierer landeten auf Platz 3.

Vierspänner beim CHIO Aachen c) Michael Strauch/CHIO Aachen Vierspänner beim CHIO Aachen Foto: Michael Strauch | Quelle: CHIO Aachen

Vierspänner-Fahren

Auch bei den Vierspänner-Fahrern war es spannend, im Nationenpreis konnte sich das Team der Niederlande letztendlich vor den Belgiern und Deutschland behaupten. Für die dreiteilige Prüfung treten je Land 3 Gespanne an. Jeder der Fahrer absolviert eine Dressurfahrt, eine Geländefahrt im Marathonwagen und einen Hindernisparcours mit Pilonen.

Rolex Grand Prix Gewinner 2017 Gregory Wathelet und Corèe. © CHIO Aachen/Michael Strauch Rolex Grand Prix Gewinner 2017 Gregory Wathelet und Corèe. Foto: Michael Strauch |  Quelle: CHIO Aachen

Springsport

Das Highlight des Springsports ist unumstritten der große Preis von Aachen, der hochdotierte Rolex Grad Prix. Die Springprüfung mit zwei Umläufen und Stechen konnte der Belgier Gregory Wathelet auf der 11-jährigen Westfalen Stute Coree nach drei 0-Runden und einer fantastischen Zeit von 46,60sec. für sich entscheiden. Er konnte ein Preisgeld von 330.000Euro mit nach Hause nehmen. Bester Deutscher wurde Andreas Kreutzer auf dem 10-jährigen Oldenburger Wallach Calvilot, das Paar landete auf Platz 5.

Isabell Werth in der Siegerehrung des Deutsche Bank Preis. © CHIO Aachen/Michael Strauch Isabell Werth in der Siegerehrung des Deutsche Bank Preis.Foto: Michael Strauch | Quelle: CHIO Aachen

Dressur

Den großen Preis der Dressurreiter, den Deutsche Bank Preis nahm Isabell Werth mit nach Hause. Die Deutsche siegte souverän auf der eleganten 12-jährigen Oldenburgerstute Weihegold. Das Paar erreichte eine beeindruckende Wertung von 89.675% und erritt ein Preisgeld von 43.000Euro. Platz 2 ging ebenfalls nach Deutschland, an den junge Sönke Rothenberger. Auf dem 10-jährigen KWPN Wallach  Cosmo 59 erreichte er eine Wertung von 85.750%. Laura Graves aus den USA landete auf Platz 3.

Ingrid Klimke und Horseware Hale Bob OLD im DHL-Preis. © CHIO Aachen/Michael Strauch Ingrid Klimke und Horseware Hale Bob OLD im DHL-Preis. Foto: Michael Strauch | Quelle: CHIO Aachen

Vielseitigkeit

Im DHL-Preis der Vielseitigkeitsreiter gewann das Deutsche Team die Mannschaftswertung vor Australien und Schweden. Die 4 Reiter rund um den Chef d'Équipe Dr. Jens Adolphsen erritten ein Preisgeld von 16800Euro. In der Einzelwertung gab sogar einen deutschen Doppelsieg. Ingrid Klimpke gewann die Gesamtwertung auf dem 13-jährigen Oldenburger Wallach Horseware Hale Bob knapp vor  Michael Jung und dem 17-jährigen Wallach La Biosthetique-Sam FBW. Sie durfte sich über  31.000Euro Preisgeld freuen. Shane Rose aus Australien erreichte Platz 3.

Blogger Lounge

Zum ersten Mal gab es dieses Jahr beim CHIO eine Blogger-Lounge auf dem Aachener Turniergelände. 12 tolle Mädels, bekannt aus ihren Blogs und Social Media-Kanälen, waren während der Turniertage in der Lounge anzutreffen, führten Interviews und plauderten mit ihren Fans. Die Bloggerinnen durfte sogar hinter dei Kulissen schauen, mit Ingrid Klimke die Gelände Strecke abgehen, die Stallungen besichtigen und den heiligen Rasen im Hauptstadion, kurz vor dem Rolex Grand Prix bestaunen.

chio-aachenPhoto: ANS Quelle: CHIO Aachen Ponys in Action Foto: Michael Strauch | Quelle: CHIO Aachen

Das ist CHIO

Bei einzigartiger Atmosphäre im Aachener Soers Stadium war einmal mehr erstklassiger Sport geboten bei der diesjährigen CHIO. Angefeuert wurden die Athleten wieder von rund 350.000 Besuchern.  Diese kommen nicht nur wegen des Weltklasse-Sports, sondern sicher auch wegen dem spektakulären Rahmenprogramm.

Neben dem Einzug der Nationen, dem Kinderponyrennen, imposanten Vorführungen mit großartiger Musikbegleitung bei Pferd und Synfonie ist auch der alljährliche Abschiedsauszug aus dem Stadion ein absolut einmaliges Highlight.

Pferd und Synfonie Foto: Michael Strauch | Quelle: CHIO Aachen

"Winke-Winke"

Am letzten Sonntag Abend der CHIO wir es ganz besonders deutlich, die CHIO Aachen lebt von ihrem Publikum. Der Trennungsschmerz findet bei der CHIO immer einen ganz besonderen Ausdruck: Wenn nämlich die letzte Entscheidung gefallen ist, dann zücken Besucher wie Aktive ihre weißen Taschentücher, um sich beim gegenseitigen "Winke-Winke" das Versprechen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zu geben.

theresa
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