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Jadasa Jablonowski: Gefühl, Analyse, Ehrgeiz und Leidenschaft - Teil 1

Jadasa Jablonowski: Gefühl, Analyse, Ehrgeiz und Leidenschaft - Teil 1

Im All-Around Bereich ist sie eine der ganz Großen, weltweit erfolgreich und seit Kindesbeinen im Westernsattel. Jadasa Jablonowski, genannt Dasi, geht mit dem Antrieb einer Prima Ballerina an ihre Arbeit heran, nein, Arbeit ist nicht der richtige Ausdruck, ihre Leidenschaft eben.

Sie spricht von Gefühl, Analyse, Ehrgeiz und Passion - davon immer an den nächsten Schritt zu denken. Echte Hingabe an ihre Aufgabe. Mit diesen Eigenschaften erreichte sie 2016 das schier Unmögliche für eine Europäerin und gewann mit nur 35 Jahren den Champion Titel in der AQHA und NSBA Senior Hunter Under Saddle auf dem All American Congress.
Natürlich denkt sie bereits an die nächsten Schritte, aber die haben in erster Linie mit den Pferden in ihrem Stall zu tun. Damit für jedes Pferd die richtige Lösung zu finden um seine persönliche Höchstleitung abrufen zu können. Der Erfolg stellt sich dann ein wenn die feine, non verbale Kommunikation funktioniert - das ist Dasis Philosophie.

Trotz ihrer enormen Erfolge steht sie nach vor Reitern und Pferden aller Leistungsklassen im All-Around Bereich zur Verfügung und vermittelt ihr Wissen einfühlsam und konsequent an ihre Schüler weiter. Besonders für die Jugend hat sie ein Herz. Das Konzept geht auf, denn auch im Vermitteln der geeigneten Kenntnisse ist Sie mehr als erfolgreich und hat in den letzten 4 Jahren über 20 Europameister und 30 deutsche Meister trainiert.
Neben ihrem mittlerweile doch recht bekannten Werdegang und ihren Erfolgen, hatten wir im folgenden Interview auch Gelegenheit andere Themenbereiche zu beleuchten und zum Beispiel ihre Methode beim Anreiten der Jungpferde, ihrer Motivation beim Unterricht der Kinder und Jugendlichen oder ihrem Wunschszenario bei der Ausbildung eines Turnierpferdes.

Jadasa Jablonowski aka Dasi Jadasa Jablonowski aka Dasi | Quelle: Jadasa Jablonowski

Hallo Dasi. Du hast letztes Jahr das Unglaubliche geschafft und den Congress in der Senior Hunter Under Saddle gewonnen. Erstmal Herzlichen Glückwunsch! Erzähl mal: wie kam es dazu dass du dort geshowt hast?

Danke schön! Ich arbeite seit vielen Jahren eng mit HighPoint Performance Horses aus Texas zusammen. Die Hunter Trainerin von HighPoint ist "Beth Case", von der ich in Sachen Hunter sehr viel gelernt habe. 2015 hatte sie für Congress und World Show ein Pferd zu viel. In der Hunter Under Saddle kann jeder nur ein Pferd vorstellen. So hat sie mich vor 2 Jahren gefragt ob ich "Heza Hot Hubba" für sie vorstellen würde. Natürlich habe ich sofort "Ja!" gesagt weil so eine Gelegenheit bekommt man nicht sehr einfach im Leben.

2015 war ich auf der World Show Finalist in der Junior Hunter Under Saddle. Sowohl Beth als auch die Kunden waren sehr zufrieden mit meiner Leistung. So hat Beth mich letztes Jahr gefragt ob ich "Aint Gota Lot" für sie in der Senior reiten könnte und eine andere Trainerin (Julie Majerkin) hat mich gefragt "VS Slomo" in der Green zu reiten. Die Senior konnte ich gewinnen und in der Green war ich Achte.

Was genau macht das Pferd "Aint Gota Lot" aus?

BobB - so ist sein Spitzname - ist schwer zu beschreiben weil ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll zu schwärmen. Wenn man ihn mit anderen Hunter Pferden vergleicht, hat er einfach ein Wahnsinns Galopp. Er hast ein Hinterbein mit sehr viel Kraft - fast wie ein Pleasure Pferd, nur halt mit längeren Beinen. Dann hat er eine super Topline und auch ein tolles Vorderbein. Was noch dazu einzigartig ist ist dass er immer die Ohren vorne hat. Er hat Spaß an der Arbeit.
Als ich ihn das erste Mal geritten hat es auf Anhieb gefunkt zwischen uns. Ich habe direkt zur Besitzerin gesagt, das er den komplett falschen Namen hat. Er müsste nicht "Aint Gota Lot" heißen sondern "Got It All". Ich glaube schon, dass wir sehr gut zusammen gepasst haben. Ich bin eine Reiterin, die wen sich ein Pferd gut anfühlt, ich ihm auch gut vertrauen kann und BobB ist ein Pferde der das braucht. Ja und so hat es sehr sehr gut geklappt - dass ich gewinnen würde hatte ich aber nicht mal geträumt. Ich wollte Top 10 werden um meine Platzierung vom letzten Jahr zu verbessern.

Wie war dein Ritt der zum Erfolg geführt hat?

Generell ist erstmal zu sagen dass die Hunter Under Saddle eine Gruppenprüfung ist. Bei 80, 90 oder sogar 120 Startern muss man auffallen um es ins überhaupt ins Finale zu schaffen. Es ist nicht so wie in Trail, Western Riding oder Reining wenn nur ein Reiter in der Arena ist und man volle Aufmerksamkeit der Richter hat. Das einzige was Jason (Jason Martin - Besitzer und Chef von Highpoint) mir mit auf den Weg gegeben hatte war: "Make sure to get seen". Mein klares Ziel war ins Finale zu kommen und somit rauszustechen. In meinem Split waren auch andere gute Beweger drin, man wird wahnsinnig schnell verdeckt wenn die Größeren an einem vorbei ziehen. Wenn ein Richter dich nicht sieht, dann wird er dich auch nicht gut bewerten. Deswegen bin ich sehr taktisch geritten, um aus den Ecken immer wieder auf der langen Seite freies Feld zu haben und gesehen zu werden. BobB war voll bei mir und ich konnte meinen Plan super umsetzen. Ich glaub ich bin auch die meiste Zeit mit einem Lächeln geritten, hab auch nicht wirklich dran gedacht, dass ich auf dem Congress reite. Sondern ich hatte einen Mordsspaß mit dem Pferd durch die Arena zu reiten und meine Spots zu finden.

Ganz klar ich bin drüben ein Underdog - oder war es zumindest bis jetzt. Schon eine Top 5 Platzierung wäre also nicht wirklich zu erwarten gewesenen. In der Klasse war das "who is who" der Szene. Sowohl Reiter als auch Pferde. Alles berühmte Namen die wir alle schon X Mal gelesen haben. Ich hab es ins Finale geschafft und war für mich schon im Glück! Vor dem Finale ist die Besitzerin (Courtney Archer) zu mir gekommen und hat gesagt gesagt „just ride“. Und genau das habe ich gemacht. Ich bin einfach nur geritten - auf einem großartigen Pferd. Es war ein Traum-Ritt aber was er Wert sein wird wusste ich nicht. Es war weder von mir zu erwarten, noch vom Pferd das wir gewinnen. Das Pferd war genau wie ich bis dahin nicht berühmt, das irgendwer auf dem Zettel hatte.
Die Siegerehrung war so unerwartet dass ich immer noch Gänsehaut bekomme wenn ich daran denke. Ich habe direkt bei Richter 1 gewonnen. Nach allen Richterkarten waren Beth und ich punktgleich auf Platz 1 und ich hab den Tie-Richter gewonnen. Bestimmt ein unvergessliches Ereignis in meinem Leben und ein Meilenstein in meiner Karriere.

In deinem Interview mit QHJ erwähnst du das "Aint Gota Lot" für ein Allround Pferd recht klein ist.

Ich hab das extra nochmal nachgelesen, weil ich es gar nicht glauben konnte dass ich sowas gesagt habe. Ich hatte genau gesagt: "der ist nicht riesig" - was aber nicht heißt, das er klein ist. Also er ist bestimmt mindestens 1,65m an Pferd. Somit ist er ein sehr großes Pferd. Besonders als All-Around Pferd aber als Hunter Pferd ist er kein Riese, in den Hunter Klassen gibt es in USA viel Größere. Und sehr lange waren besonders immer die Riesen ganz vorne dabei. Er ist also nicht als All-Around Pferd klein sondern als Hunter Pferd. Es ist eine schöne Entwicklung dass der beste Beweger der am besten vorgestellt gewinnen kann auch wenn er nicht das größte Pferd der Klasse ist.

Welche Nachteile hat ein All-Around oder Hunter Pferd durch ein zu kleines Stockmass gegenüber den Anderen?

Das ist so nicht wirklich zu beantworten. Im All-Around kommt es darauf an, dass die Pferde in mehr als einer Disziplin punkten können - das macht es so spannend. Größeren Pferde holen in anderen Disziplinen ihre Punkte als kleiner Pferde und am Schluss muss man trotzdem sehen, unterm Strich, die meisten Punkte gemacht hat. Also man kann sowohl mit einem großen Pferd den All-Around gewinnen als auch mit einem Kleinen. Nur vielleicht nicht unbedingt mit den selben Disziplinen, aber die Größe an sich ist jetzt im All-Around nicht unbedingt maßgeblich. Es gibt andere wichtigere Eigenschaften. Wie Bewegungsqualität, klarer Kopf und natürlich Ausbildung und Vorstellung.

Immer wieder wird ja auch über die Rassestandards bei QH generell diskutiert. Die Pleasure und Reining Pferde sind in der Conformation ja tatsächlich stark unterschiedlich. Wie stehst du zu dem Vorwurf einiger das das QH an sich keinem allgemeinen Rassestandart mehr genügt?

Ich finde die Frage und auch die Diskussion eher lustig. Das Quarter Horse trägt ja als „Claim“ die vielseitigste Pferderasse der Welt zu sein. Jetzt ist es natürlich recht schwierig mit der selben Conformation komplett vielseitig zu sein. Natürlich haben sich aus und in der Vielseitigkeit dann immer wieder Spezialsten entwickelt. Die Conformation eines QH an sich, von einem gut gerittenen Reiningpferd, einem gut gerittenen Pleasurepferd, einem gut gerittenen Hunterpferd oder einem gut gerittenen Cuttingpferd sind wenn man diese auf Maßstab bringt, immer noch sehr sehr ähnlich. Nur die Grösse ist natürlich unterschiedlich. Sie haben eine sehr ähnliche Schulter, den daraus resultierenden Halsansatz und auch sehr ähnliche Winklungen der Hüfte. Natürlich sind die Sprunggelenke unterschiedlich. Aber es nichts so grundsätzlich Gegensätzliches womit man sie als unterschiedliche Rassen bezeichnen könnte. Als QH würde ich die alle erkennen. Auch bei den Warmblütern gibt es auch Pferde mit ganz verschiedene Gebäuden und mit mehr Talent Richtung Springen oder Dressur gesegnet - jedoch alles Warmblüter. Unterschiedliche Grössen find ich auch gar nicht nachteilig. Natürlich sind die einen mehr auf Bewegungen gezüchtet, andere auf Wendigkeit und so weiter. Unterm Strich würde ich den Vorwurf komplett zurückweisen. Ich würde sagen der Rassestandart des Quarter Horse ist, dass es vielseitiger ist als andere Rassen und eigentlich ist genau das das Tolle an der Rasse, da ist für jeden was dabei ist.

Dein Kontakt zu HighPoint und Beth Case in den USA. Wie ist der entstanden?

Der Kontakt zu Highpoint ist so 2003 auf der italienischen Meisterschaft entstanden. Da hab ich Charlie Cole (neben Jason Martin Chef von HighPoint) kennengelernt, der dort die Show gerichtet hatte. Nachdem er mit dem richten fertig war, saß er im Show Office und wir sind dann ins Gespräch gekommen. Wir haben ein bisschen gequatscht und ich hab ihn gefragt wie es ihm so gefällt und er hat gesagt er hat so Hunger! Er säße hier schon seit Stunden und auf der Messe es gäbe nichts richtiges zu Essen und er hat sooo Hunger. Na ja, auf jeden Fall haben wir ihn mit zum Pizza essen genommen. Dann hat er uns als Dank eingeladen ihn in USA zu besuchen. Das war der Kick off mit HighPoint, denn Charlie Cole und Jason Martin sind ja die Eigentümer und Chefs von HighPoint und Beth Case ist die Hunter Trainerin dort. Genau, also liebe Leute die im Ausland Erfahrung sammeln wollen, ladet einen Richter zum Pizza essen ein und los geht’s. Nein, im Ernst: Ich möchte auf keinen Fall das es sich so anhört als wäre das eine reelle Möglichkeit, mal nett zu reden und dann die Chance zu bekommen den Congress zu gewinnen. Da liegen Jahre lange harte Arbeit dahinter.

Mit Beth hab ich sehr viel zusammen gearbeitet. Sie weiss, dass ich reiten kann und vertraut mir, weil sie weiß, dass ich ihre Pferde nachreiten kann. Ich habe damals schon sehr viele Jahre Erfahrung gehabt, auch im Englisch-Reiten, aber 95% was ich über Hunter Under Saddle weiß, hab ich von Beth gelernt. Ich weiß ganz genau wie sie ihre Pferde ausbildet, weil ich meine auch so ausbilde. Deswegen reiten wir sehr ähnlich, haben einen ähnlichen Anspruch wie ein Pferd zu laufen hat, haben ein sehr ähnliches Gefühl in den Händen und Beinen und deswegen kann ich das so nachreiten. Deswegen vertraut sie mir auch, weil sie weiß ich reite (fast) wie sie. Für mich ist das eine sehr große Ehre, sie ist in der Hall of Fame und sie hat alles gewonnen was es zu gewinnen gibt. Ich hab sie mal gefragt was sie noch für Ziele hat, wenn man schon alles gewonnen hat. Sie sagte sie möchte in dem selben Jahr auf dem Congress alle Hunterklassen, die es gibt gewinnen (Green, Junior, Senior, 2yo, 3yo und Masters). Sehr ambitioniert, aber ich weiß dass sie das schafft.

Sie ist für dich in dem Bereich ziemlich ein Idol, hör ich so raus.

Beth ist ein absolutes Idol für mich. Ich weiss noch den ersten Congress auf dem ich ihr geholfen hab, da war ich froh das ich überhaupt auf einem ihrer Pferde Schritt gehen durfte. Ich bin nach wie vor die Erste die "hier" schreit, wenn sie in der Nacht jemanden braucht der in der Halle Schritt geht. Da brech ich mir auch keinen Zacken aus der Krone, ganz im Gegenteil, ich weiß wie wichtig es ist, dass die jungen Pferde ruhig in der Halle sind. Sie wertschätzt das auch in der richtigen Art und Weise - was sie auch dadurch beweist dass ich für sie showen darf. Es ist eine super Zusammenarbeit und sie ist auch ein besonderer und wichtiger Mensch für mich.

Ehrenrunde auf der Q16 - Jadasa Jablonowski Dasi erfolgreich auf der Q16 | Quelle: FIGURE8

Du bist ja auch seit Jahren in Europa sehr erfolgreich. Welche Siege bedeuten dir besonders viel?

Das ist eine schwierige Frage. Ich muss erstmal sagen, dass man sehr viel öfters Zweiter oder Dritter wird und ich hatte viele tolle Ritte bei denen es nicht zum Sieg gereicht hat auf die ich aber sehr stolz bin. Aber klar, ich bin 7 Mal Europameister der Quarter Horses geworden und das ist natürlich jedes Mal ein besonderes Erlebnis - wenn man ganz vorne steht und die Hymne gespielt wird. Das erste Mal war das 1998 mit meinem Pferd “Chiaroscuro” in der Youth Western Riding. 10 Jahre später also 2008 habe ich mit ihr auch die Amateur Western Riding und die Amateur Horsemanship gewonnen.

Das bedeutet mir persönlich sehr viel. Dieses Pferd hat mich geformt und mir so viel über Pferde und Reiten beigebracht und ist sicher auch der Grund warum ich diesen Job mache. Und warum ich die langfristige Arbeit mit Pferden und Reitern so schätze. Und auch warum ich mein Wissen gerne an andere Jugendliche und Amateure weiter gebe.
Dann natürlich mein erster Europameistertitel in der Profi-Liga 2012 hat mir viel bedeutet weil es auch ein schweres Jahr für mich war. Dann die Pleasure Maturity 2015 und auch die Americana 2015 waren genial. Und natürlich der Titel der Senior Pleasure Pleasure letztes Jahr. Der Sieg bedeutet mir viel weil der Ritt toll war und ich mit der Stute “Got The Lucky Touch” ein ganz besonderes Band habe. Ein absolutes Ausnahmepferd!
Und was mir wirklich viel bedeutet ist wenn Schüler von mir gewinnen. Ihnen auf dem Weg zum erreichen ihrer Träume zu helfen gibt mir viel zurück.

Zu solchen großen Erfolgen wie deinen gehört ja auch immer ein großes Ziel im Hintergrund. Wie hast du den richtigen Kreis gefunden, wer hat dich unterstützt und wie gehörst du zu einem Team?

Das stimmt, im englischen sagt man "It Takes a Village (Man braucht ein Dorf)" und das stimmt auch. Ich glaub ich hab eher eine "Town (Stadt)". Es gehören sehr viele Leute dazu.

Erstmal zum ersten Teil der Frage - wie habe ich den richtigen Kreis gefunden und wer hat mich unterstützt. Das ist relativ einfach, das ist nämlich "Trial and Error". Auf dem Weg zum Erfolg vertraut man mal den Richtigen und dann den Falschen. Von den Falschen löst man sich und bei den Richtigen bleibt man. Irgendwann kristallisiert sich ganz gut heraus, wer ins Team gehört und wer eben nicht. Die mir wichtigste Person in meinem Team ist auch mein bester Freund, den nenn ich gerne namentlich Mirko Müller. Mit ihm zusammen reite ich jeden Tag und wenn wir uns gegenseitig zuschauen, zusammen philosophieren über Pferde, könnten wir glaub ich 80 Bücher schreiben. Was, wie, wann, wo gut aussieht, funktioniert oder nicht. Warum das so ist. Wir haben Ideen wie man's ändern könnten, probieren aus. Ich glaube das ist das Wichtigste um weiter zu kommen. Immer besser werden zu wollen. Genau das funktioniert super und macht viel Spaß.

Dann hab ich natürlich einige liebe Menschen die mir helfen, zum Beispiel, wenn ich nicht da bin, die sich um die Pferde kümmern, sie longieren und rein und raus stellen. Ja und dann hab ich natürlich einen mega guten Hufschmied, Tierarzt, Chiropraktiker und Physiotherapeut, Stallbesitzer mit top Mitarbeitern, Steuerberater, usw. Das alles habe ich in absoluter Bestbesetzung. Dann is da noch meine Mutter. Sie hilft mir wahnsinnig bei dem was ich tue, obwohl sie überhaupt keine Ahnung hat, was ich tue und auch nicht auf die Turniere kommt. Aber es hilft zu wissen das jemand da ist, wenn ich dann mal wieder eine Hunterhose falsch gewaschen hab, sodass das Leder abgefärbt hat. Die dann die Kniepolster runtermacht, das Ding entfärbt und neu einfärbt und mir neue Kniepolster drauf näht. Eine echte Mami eben.

Fortsetzung folgt...

Hier gehts weiter zum Teil2.

Henny Klein
Henny Klein