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Ingelsberger Voltigierer gewinnen Bronze auf der Deutschen Meisterschaft

theresa
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Ingelsberger Voltigierer gewinnen Bronze auf der Deutschen Meisterschaft
T1 des Voltigier Vereins Ingelsberg bei der Deutschen Meisterschaft Quelle. Regina Burgmayr T1 des Voltigier Vereins Ingelsberg bei der Deutschen Meisterschaft | Quelle. Regina Burgmayr

Der holprige Weg zur Deutschen Meisterschaft (DM)

Ganz ohne große Erwartungen traten die Voltigierer aus Ingelsberg vergangene Woche ihre Reise nach Niedersachsen, genauer gesagt nach Verden an, um sich mit der Elite des deutschen Voltigiersports bei den Deutschen Meisterschaften zu messen. "In diesem Jahr fahren wir ganz entspannt nach Verden, letztes Jahr kamen wir direkt von der WM und wollten die Deutsche unbedingt gewinnen, aber da wir unser Team komplett neu aufgestellt haben und wollen wir dieses Jahr einfach das Beste daraus machen." sagte Cheftrainer Alexander Hartl, der sich Anbetracht der starken Konkurrenz aus dem Rheinland der Herausforderung durchaus bewusst war.  Erst Anfang August wurde das Team aus Köln Europameister und auch die Konkurrenz aus Neuss und Fredenbeck erzielte bereits beachtliche Erfolge in der laufenden Saison. Etwas holprig begann der neue Weg für die Turniermannschaft 1 (T1) aus Ingelsberg. Beginnend mit dem Ausfall von Stammpferd Lazio zu Jahresbeginn über diverse Verletzungen von Teammitglied Gregor Klehe bis hin zu nicht fehlerfreien Umläufen im Vorfeld. "Wir freuen uns auf die DM und wir werden auch das schaffen." so die Worte der Teamleaderin Katharina Burgmayr,  die auch selbst noch mit einem steifen Nacken kämpfte. Gesagt, getan!

Teil 1: Die Pflichtaufgabe

Auf Romeo, einem Pferd, auf das die T1 auch erst kürzlich umstelle, an der Longe von Alexander Hartl zeigte das Team als 16. von insgesamt 18 Mannschaften ihren Pflichtteil. Alle Teammitglieder waren mit der Leistung durchaus zufrieden. "Man gibt natürlich noch Potential nach oben", da waren sich alle einig, aber über einen vierten Platz konnte man sich nicht beklagen.

T1 des Voltigier Vereins Ingelsberg bei der Deutschen Meisterschaft Quelle. Regina Burgmayr T1 des Voltigier Vereins Ingelsberg bei der Deutschen Meisterschaft | Quelle. Regina Burgmayr

Teil 2 - Die Kür 

Mit doch etwas gemischten Gefühlen stellte sich das Team anschließend der Kür Aufgabe. Es war die erste Kür im Wettkampf auf Romeo, der seine Premiere mit Bravour meisterte und dem Team sofort Sicherheit durch Souveränität vermittelte. Eine schöne Kür zu Klängen der Unterwasserwelten gelang, lediglich die Bodenberührungen sollten am nächsten Tag ausbleiben. Platz 3 in der Kür und auch vorläufig Gesamt, sowie freudige Gesichter im ganzen Team. Vor allem mit die jüngste im Bunde, Heike Rey mit ihren gerade mal 9 Jahren, die mal schnell in 5m Höhe Handstände turnt, beeindruckte durch ihre Leistung.

Das Finale

Mit einer nahezu perfekten Vorstellung und alle Möglichkeit des Teams ausschöpfend gelang der T1 das, womit zu Beginn der Saison bestimmt keiner gerechnet hatte.  Die BRONZE Medaille und auch erneut Platz 3 in der Kür. "Wir sind sehr stolz auf unsere Truppe, darauf kann aufgebaut werden!" ließen auch die Offiziellen aus Bayern verlauten.

Einzelvoltigiererin Regina Burgmayr bei der Deutschen Meisterschaft Quelle. Regina Burgmayr Einzelvoltigiererin Regina Burgmayr bei der Deutschen Meisterschaft | Quelle. Regina Burgmayr

Einzelvoltigieren

Mit von der Partie auf der DM war auch Regina Burgmayr, die als Vize Bayerische Meisterin zusammen mit Trainer Hartl und Routinier Adlon die blau-weißen Farben in Verden vertrat. "Es wird nicht leicht sein, sich gegen die Konkurrenz, die dieses Jahr auf dem Championat war, anzukommen. Aber ich will mich zunächst nur auf mich konzentrieren", sagte die VVI Athletin. Ihre Leistung und auch die von Adlon können sich durchaus sehen lassen. Adlon hat als wahrscheinlich turnierältestes Pferd die Konkurrenz nicht nur Notenmäßig alt ausschauen lassen. Er war auch wie ein Jungspund unterwegs, was Burgmayr sehr bei ihren vier fast fehlerfreien Umläufen unterstützte. Nach einer souveränen Pflicht folgte eine gute Kleopatra Kür sowie ihre Paradedisziplin das Technikprogramm zu Disneys die Schöne und das Biest. Zuletzt reichte es für den Platz 5.  “Nein, unzufrieden sind wir nicht", so Hartl, "Regina hat wieder vier tolle Umläufe gezeigt und ist zudem auch im Team Leistungsträgerin. Man kann nicht alles haben. Wir fahren zuversichtlich nach Hause, denn auf diesen Leistungen kann man aufbauen"

Und jetzt?

Bei einer Sache sind dich die Athleten der T1 des VVI einig. Der Aufwand und die Strecke um nach Verden zu kommen lohnen sich immer, denn so tolle Gegebenheiten wie in Verden findet man selten! Vielen Dank an die Verantwortlichen der DM!
Nun heißt es aber erstmal ausruhen für die T1 des Voltigiererin Ingelsberg e.V. Kräfte sammeln und Stammpferd Lazio wieder aufbauen, ehe schon bald die Saison 2018 ins Visier rückt.